Wasserwelt

Wasser ist ein nicht ersetzbarer Naturstoff und Urquell allen Lebens auf der Erde.

Wasser kommt vor z. B. als Oberflächenwasser, Quellwasser, Grundwasser, wird verwendet als Trinkwasser, Brauchwasser, Löschwasser oder aber auch als Abwasser und wird auch aufgrund seiner Inhaltsstoffe als z. B. Mineralwasser, Salzwasser, Süßwasser bezeichnet.
71 % der Erdoberfläche bestehen aus Wasser. Der gesamte Wasserschatz der Erde beträgt rund 1,4 Milliarden Kubikmeter, wovon nur rund 0,6 % als Grundwasser vorhanden ist.

Die Qualität des Trinkwassers wird staatlich geregelt (in Deutschland durch die Trinkwasserverordnung).

Trinkwasserverordnung (bis 31.12.2002 gültig).

Auf der Grundlage des Bundesseuchengesetzes und des Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes erlassene Verordnung über Trinkwasser und über Wasser für Lebensmittelbetriebe -TrinkwV- vom 05.12.1990 (BGBl I, S. 1612), die u. a. Bestimmungen über die Beschaffenheit des Trinkwassers, die Pflichten des Unternehmers oder sonstige Betreibers einer Wasserversorgungsanlage, die Überwachung durch das Gesundheitsamt, Grenzwerte für gesundheitsschädliche chemische Stoffe, Angaben über chemische und bakteriologische Untersuchungsverfahren sowie Angaben über Art und Häufigkeit von Wasseruntersuchungen enthält.

Am 01.01.2003 trat die neue Trinkwasserverordnung in Kraft, die die novellierte EG-Trinkwasserrichtlinie vom 03.11.1998 in nationales Recht umsetzte und im Wesentlichen auf den Ermächtigungen des neuen Infektionsschutzgesetzes -IfSG- basierte. Sie wiederholte zum Teil Pflichten der Wasserversorgungsunternehmen, die schon nach der alten TrinkwV bestanden, wobei einige jedoch neu formuliert wurden. Die Aufgaben von Gesundheitsämtern und Hauseigentümern wurden ausgeweitet bzw. präziser formuliert.